| Hotel & Restaurant WALDHAUS Fam. Klesz 01896 - Pulsnitz Dresdner Str. 55 Voranmeldung + Reservierung Advance notification+reservation via Tel/Fax.: 035955 73912 |
15 Minuten vom Hotel Waldhaus nach Dresden zur Frauenkirche, Semperoper, Dresdner Zwinger (Autobahn A4) Übernachtungsrabatt: Jede 11. Übernachtung* ist kostenlos. Speisenrabatt: Jedes 11. Essen* ist kostenlos. (* pro Person) täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr, Samstag 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet |
Frauenkirche Dresden
Ausflug zur Frauenkirche Dresden (33km):
Vom Hotel WALDHAUS links, bergauf die Dresdener Straße / Pulsnitzer Straße zur Autobahnauffahrt 85 As Pulsnitz. 22 km auf der A4 nach Dresden. Abfahrt 81a As Dresden-Hellerau die A4 in Richtung Prag, E55, 81a, VW-Manufaktur, Dresden-Hellerau, Dresden-Zentrum verlassen. Der B170 etwa 1 km bis zur Ortseinfahrt von Dresden folgen. Weiter die B170, Radeburger Straße, Hansastraße, über den Schlesischer Platz, halb rechts in die Hainstraße, links in den Palaisplatz, weiter auf die Große Meißner Straße, Köpckestraße, nach rechts über die Carolabrücke. Am Altstädter Elbufer, unter der Carolabrücke finden Sie einen gebührenplichtigen Parkplatz.
Weiter zu Fuss den kurzen Weg zur Frauenkirche, vorbei an der Brühlschen Terasse mit dem Bärenzwinger.
Die Frauenkirche in Dresden
Am Standort der ältesten Kirche, der Frauenkirche befand sich im 11. Jahrhundert die Kirche "Unser Lieben Frauen".
Da die Kirche "Unser Lieben Frauen" für die vielen Gottesdienstbesucher zu klein wurde, beschloss der Rat der Stadt Dresden 1722 den Bau einer neue Kirche. Nach der Grundsteinlegung am 26. August 1726 errichtete Rathszimmermeister George Bähr181 bis 1743 den barocken Neubau der Frauenkirche mit der weltweit bekannten Sandsteinkuppel. 1734 wurde die Frauenkirche geweiht.
Rathszimmermeister George Bähr errichtete die Frauenkirche, mit kuppelförmigem Zentralbau nach dem Vorbild der Peterskirche in Rom.
Die steinerne Kuppel der Frauenkirche ruht auf acht Pfeilern, die eine Kreuzform bilden. Die Außenmauern haben einen achteckigen, fast quadratischen, vom halbrunden Chor durchbrochen Grundriss.
Die Treppentürme in den Ecken sind die Widerlager für die Kuppel und führen zu den Emporen zwischen den Pfeilern. Vor dem Chor liegt die doppelte, geschwungene Freitreppe mit dem Lesepult in der Mitte. Der monumentale Barockaltar der Frauenkirche wird von einem Orgelprospekt gekrönt. Die Kanzel schwebt am linken Pfeiler über der Freitreppe. Die Bänke im Kuppelraums sind konzentrisch auf den Brennpunkt zwischen Lesepult und Altar gerichtet.
Die Proportionen der sehr hohen Pfeiler und hohen, schmalen Fenster erwecken den Raumeindruck einer gotischen Kathedrale.
Die Höhe der Frauenkirche beträgt 99,6 Meter, sie hat vier Emporen, 3350 Sitze, 48 Betstübchen und eine Orgel von Silbermann mit 2600 Orgelpfeifen.
Die Silbermannorgel in der Frauenkirche war das größte und letzte Werk von Orgelbaumeister Silbermann.
Die Bomben und der Luftangriff
Während der Belagerung Dresdens durch Friedrich den Großen 1760 widerstand die Kuppel der Frauenkirche den schwersten Bomben.
Beim Luftangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 brannte die Frauenkirche, die Innenpfeiler glühten aus und konnten die Last der gewaltigen Steinkuppel nicht mehr tragen, so das die Gewöbekonstruktion der Steinkuppel am 15. Februar um 10 Uhr morgens in sich zusammenbrach.
Nur die Umfassungsmauern des Chors bis Hauptgesims und Reste des nordöstlichen Eckturms blieben erhalten.
Während der DDR - Zeit wurde der Trümmerberg mitten im Zentrum von Dresden über 40 Jahre lang als Mahnmal gegen den Krieg angesehen.
Wiederaufbau der Frauenkirche
Nach der politischen Wende 1989 wurde der Wiederaufbau der Frauenkirche von 1996 bis 2006 geplant.
Für den Wiederaufbau der Frauenkirche wurde der Trümmerhaufen Stein für Stein abgetragen, alle Trümmersteine vermessen, katalogisiert und eingelagert.
Aus der Lage der Trümmersteine im Trümmerberg konnte oft der ursprünglichen Platz im Gemäuer ermittelt werden.
Beim Wiederaufbau der Frauenkirche wurden diese Steine wieder verwendet.
Für den komplizierten Kuppelbau der steinernen Glocke wurden wegen der starken Belastung jedes einzelnen Steins ausschließlich neue Sandsteine verwendet um Risiken zu vermeiden.
Das Wetterschutzdach
Für den schnellen, witterungsunabhängigen Wiederaufbau der Frauenkirche erhielt das Bauwerk ein Wetterschutzdach, welches mit in die Höhe wachsen konnte.
Nach dem Beenden jeder Bauphase wurde das Wetterschutzdach jeweils um mehrere Meter hydraulisch angehoben.
Die Silbermann-Orgel
Die originalgetreue Rekonstruktion der alten Gottfried Silbermann Orgel von 1736 mit 43 Register, 3 Manuale wurde verworfen. Bis Herbst 2005 erhält die Frauenkirche eine moderne Orgel im barocken Gehäuse mit 65 Register, 4 Manualen von der Straßburger Firma Daniel Kern.
Die Glocken der Frauenkirche
Die Glockengießerei A. Bachert in Bad Friedrichshall (Baden-Württemberg) fertigte für die Frauenkirche sieben neue Glocken mit den Namen Jesaja, Johannes, Jeremia, Josua, David, Philippus und Hanna. Die Glocken erklangen am Pfingstsonnabend 2003 erstmals gemeinsam mit der Gedächtnisglocke "Maria".
Ab Montag den 21.02.2005 wird der Fehlguss der tonnenschweren Glocke "Johannes" auf der Hauptstrasse 1 ausgestellt. Der 2002 fehlgeschlagene Bronzeguss der Glocke ist eine Leihgabe der Glockengießerei Bachert aus Karlsruhe. Da beim Probeläuten der Glocke unerwünschte Teiltöne auftraten mußte die Glocke "Johannes" neu gegossen werden.
Das Turmkreuz
der Frauenkirche
In den Trümmern der Frauenkirche fand man das originale Turmkreuz der Kirche. Das stark zerstörte Kreuz wurde beim Wiederaufbau durch ein neues, vergoldetes Turmkreuz ersetzt.
Der Londoner Kunstschmied Alan Smith, Sohn eines englischen Bomberpiloten, der Dresden mit zerstörte, schuf das neue Kreuz der Frauenkirche. Spenden aus ganz Großbritannien finanziert das neue Turmkreuz der Frauenkirche.
fünfzigsten Jahrestages der Zerstörung Dresdens, Februar 2000 wurde das neue Turmkreuz vom Herzog von Kent übergeben und kann nun wieder auf der Frauenkirche besichtigt werden.
Bauende der Frauenkirche
Am 13. April 2004 wurde auf der Hauptkuppel der letzte Stein eingesetzt und der Steinbau beendet. Die mit Kupfer beschlagene Holzkonstruktion der Laterne mit dem vergoldeten Kreuz wurde noch auf die Steinkuppel aufgesetzt. Der Innenausbau der Kirche mit Bemalung und Einbau der neuen Orgel wird den Neubau der Frauenkirche abschließen.
Die Weihe der Frauenkirche ist für den 30. Oktober 2005 geplant.
Veranstaltungen in der Frauenkirche
Oktober 2005:
30.10.2005
09:30 Uhr Beginn des Weihegottesdienstes vor der Frauenkirche durch Landesbischhof Jochen Bohl
10:00 Uhr Fortsetzung des Weihegottesdienstes in der Frauenkirche
der Weihegottesdienst wird vom ZDF übertragen und ist auf den Filmwänden auch ausserhalb der Frauenkirche zu sehen.
18:00 Ökumenischer Gottesdienst
31.10.2005
10:00 Uhr Festgottesdienst
01.11.2005 erster frei zugänglicher Gottesdienst nach der Weihe der Frauenkirche
Februar 2005:
03.02.2005 20:00 Uhr
"Frieden ist kein Sterbenswort"
"Literatur in der Unterkirche"
Literarisch-musikalischer Abend 60. Jahrestag des 13.02.
Claudia Kutter-Dürr, Texte
Jost Hasselhorn, Texte
Susanne Wohlgemuth am Flügel
Eintritt frei
04.02.2005 18:00 Uhr
Ökumenisches Abendgebet mit der Studentenmission Deutschland
05.02.2005 20:00 Uhr
Dietzsch-Trio & Gäste "Concerto barocco"
Werke von J.S. Bach, Telemann, Fasch, Torelli und Tartini
Volker Dietzsch, Violine
Matthias Meißner, Violine
Uwe Jahn, Viola
Andreas Börtitz, Fagott
Christian Garbosnik, Cembalo
Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden
06.02.2005 18:00 Uhr
Gottesdienst mit OLKR Dr. Christoph Münchow
Marianne von Einsiedel, Orgel - J.S.Bach-Kantate "Ichbinvergnügt mit meinem Glück"
09.02.2005 18:00 Uhr
Passionsandacht
Stationen der Passion - Verrat erleiden
10.02.2005 20:00 Uhr
"Literatur in der Unterkirche" - "Knietief im Paradies"
Helga Schütz stellt ihren Roman 13. Februar 1945 vor
musikalisch begleitet von Andrea Deutschmann, Flöte
Silke Lubina, Gitarre
Eintritt frei
11.02.2005 18:00 Uhr
Ökumenisches Abendgebet mit Pfarrer Stephan Fritz
12.02.2005 20:00 Uhr
Konzert im Gedenken an die Zerstörung Dresdens 1945
Virtuosi Saxoniae - Ludwig Güttler
Werke von J.S. Bach, Richter, Zelenka u.a.
Sonntag, 13.02.2005 17:00 Uhr
Gottesdienst mit Übergabe des Nagelkreuzes von Coventry Landesbischof Jochen Bohl und Dean John Irvine, Coventry
13.02.2005 22:00 Uhr
Nacht der Stille - beten und wachen für den Frieden der Welt am 60. Gedenktag der Zerstörung Dresdens
16.02.2005 18:00 Uhr
Passionsandacht
Stationen der Passion - Einsamkeit erfahren
17.02.2005 19:00 Uhr
- Geschichten Fürstenzug
18.02.2005 18:00 Uhr
Ökumenisches Abendgebet
Ökumenisches Informationszentrum
19.02.2005 20:00 Uhr
Bamberger Streichquartett
Meisterwerke der Wiener Klassik
Themenreihe - Zeitgenossen:
"Wien am Ende des 18. Jahrhunderts"
20.02.2005 18:00 Uhr
Gottesdienst
Pfarrer Stephan Fritz, Cornelia Rosenthal (Alt) und KMD i.R. Hans-Bernhard Hoch (Orgel) - "Dank und Bitte" - Alt-Arien von Schütz, J.S. Bach u.a.
23.02.2005 08:30 Uhr
Schulgottesdienst mit St.-Benno-Gymnasium Pfarrer Stephan Fritz
23.02.2005 18:00 Uhr
Passionsandacht
Stationen der Passion - Halt suchen
24.02.2005 19:30 Uhr
Donnerstagsforum
Die neue Tiefgarage vor der Frauenkirche, der Wiederaufbau des Hotel de Saxe und der Salomonisapotheke
Freitag, 25.02.2005 18:00 Uhr
Ökumenisches Abendgebet
Katholische Dekanatsjugend
Samstag, 26.02.2005 20:00 Uhr
Johann Sebastian Bach
Berühmte Orchesterwerke
Kapellsolisten/Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden
Frauenkirchen-Kantor Matthias Grünert, Cembalo
Leitung: Helmut Branny
Sonntag, 27.02.2005 18:00 Uhr
Gottesdienst
Superintendent Hartmut Rau und Matthias Grünert (Orgel) - J.S- Bach "Widerstehe doch der Sünde", mit Solisten und Instrumentalisten
181 George Bähr am 15. März 1666 in Fürstenwalde im Osterzgebirge geboren, am 16. März 1738 in Dresden gestorben.
Sohn eines Leinewebers, absolvierte in Lauenstein eine Zimmermannslehre. Ab 1690 in Dresden als Zimmermann tätig, studierte nebenbei Mechanik, entwarf Orgelprospekte, Schlösser und Palais.
1705 wurde George Bähr in Dresden, ohne einen Meisterbrief zu besitzen, Ratszimmermeister berufen.
George Bähr baute die Pfarrkirche von Dresden Loschwitz mit ihrem langgestrecktem, achteckigem Grundriss, um 1710 die Waisenhauskirche in Dresden, 1713 – 1716 die Dreifaligkeitskirche in Schmiedeberg im Erzgebirge, 1719 – 1726 die Kirche in Forchheim bei Pockau und weitere Kirchen in Königstein, Hohnstein und Kesselsdorf sowie etliche Wohnhäuser in Dresden.
Hauptwerk von George Bähr ist die Frauenkirche in Dresden:
1722 wurde George Bähr mit dem Kirchenbau beauftragt.
1726 wurde der Entwurf genehmigt und umgesetzt.
1734 wurde die Frauenkirche eingeweiht.
ab 1730 führte George Bähr als erster Baumeister den Titel Architekt.
1732 - 1739 beaufsichtigte Bähr den Bau der von Matthäus Daniel Pöppelmann entworfenen Dreikönigskirche in Dresden-Neustadt.
Am 16. März 1738 starb George Bähr mit 72 Jahren in Dresden.
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Voranmeldung + Reservierung bitte per Tel/Fax.: 035955 73912
Advance notification + reservation please via Tel/ Fax.: 035955 73912
Übernachtungsrabatt - jede 11. Übernachtung pro Person ist kostenlos
Speisenrabatt - jedes 11. Essen pro Person ist kostenlos
Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig
Pulsnitz - Lausitz