Hotel Waldhaus Pulsnitz

Restaurant & Hotel - Der Balkon von Pulsnitz

Hotel Waldhaus - Bautzen
Hotel Waldhaus Pulsnitz

Hotel & Restaurant WALDHAUS
Fam. Klesz
01896 - Pulsnitz
Dresdner Str. 55
Voranmeldung + Reservierung
Advance notification + reservation
via Tel/Fax.: 035955 73912
15 Minuten vom Hotel Waldhaus nach Dresden zur Frauenkirche, Semperoper, Dresdner Zwinger (Autobahn A4)
Übernachtungsrabatt: Jede 11. Übernachtung* ist kostenlos.
Speisenrabatt: Jedes 11. Essen* ist kostenlos.
(* pro Person)
täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr,
Samstag 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet

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Bautzen - Budysin - Buddissin

Die Ausflugsstrecke nach Bautzen - Budyšin (38km):
Vom Hotel WALDHAUS nach links die Dresdener Straße bergauf, der Pulsnitzer Straße bis zur Autobahnauffahrt Pulsnitz folgen.
Auf der A4 in Richtung Bautzen bis
Autobahnabfahrt Bautzen-West ins Stadtzentrum über Schliebenstraße, an der Tankstelle links abbiegen, dann geradeaus über Friedensbrücke und Lauergraben bis zum Parkplatz Lauengraben/Lauenturm, oder zum Parkplatz Am Stadtwall.Bautzen von der Friedensbrücke mit Stadtmuseum, Kornmarkt, Hauptgeschäftsstraße, Hauptmarkt - Rathaus, Heringstraße, Burglehn, Burgplatz - Schloß Ortenburg, Schloßstraße, An der Petrikirche, Wendische Straße, Kornmarkt, Domstift, Petrikirche und Domschatzkammer

Schon bei der Anfahrt über die Friedensbrücke bietet die Stadtsilhouette von Bautzen ein prächtiges Panorama.

Zu besichtigen gibt es in Bautzen mehr als 1.500 Baudenkmale, Mahnmale und andere Sehenswürdigkeiten:
Kornmarkt - Stadtmuseum, Reichenstraße - Hauptgeschäftsstraße, Hauptmarkt - Rathaus, Heringstraße, Burglehn, Burgplatz - Schloß Ortenburg, Schloßstraße, An der Petrikirche, Wendische Straße, Kornmarkt,
Domstift mit Domschatzkammer und die berüchtigten Gefängnisse Bautzen I (Gelbes Elend) und Bautzen II.

Bautzen-Budysin-Information
Hauptmarkt 1
02625 Bautzen

Bautzen mit Stadtmuseum, Kornmarkt, Hauptgeschäftsstraße, Hauptmarkt - Rathaus, Heringstraße, Burglehn, Burgplatz - Schloß Ortenburg, Schloßstraße, An der Petrikirche, Wendische Straße, Kornmarkt, Domstift, Petrikirche, Domschatzkammer und der Friedensbrücke

Bautzen
(wendisch Buddissin)*,
Hauptstadt des gleichnamigen königlich sächsischen Regierungsbezirks, welcher die sächsische Oberlausitz umfasst und ein Areal von 2455 Quadratkilometern mit (1871) 330.133 Einwohnern hat, die erste der so genannten Bierstädte.
Sie liegt einen der sächsisch-schlesischen Staatsbahn auf einer steilen Anhöhe rechts über der Spree, über welche eine schöne Eisenbahnbrücke führt, und besteht aus der eigentlichen, mit Mauern und Warttürmen umgebenen Stadt und 3 Vorstädten von denen zwei durch Alleen von der eigentlichen Stadt geschieden und mit Wall und Graben (jetzt zum Teil Promenaden) umgebenen sind, während die dritte, dass meist von Wenden bewohnte Dorf Seidau, nördlich am anderen Ufer der Spree liegt und mit der Stadt durch eine neue eiserne Brücke von 21 Meter Länge verbunden ist. Die Stadt hat schöne massive Häuser und gutgepflasterte breite Straßen. Im Nordwesten, auf dem höchsten Punkt der Stadt, liegt das uralte, 958 gegründete, aber später wiederholt abgebrannte Felsenschloß Ortenburg, ehemals häufig die Residenz der Könige von Böhmen, jetzt Sitz der Oberamtsregierung.
Unter den Kirchen ist die Vorzüge löste der Dom Sankt Petri am Markt, ein großer Hallenbau von unregelmäßiger Grundform, 1441 bis 1497 erbaut, mit 94 Meter hohem Turm, fünf großen Glocken und kostbaren Kirchengefäßen (darunter ein vom Papst geschenkter silberner Bischofsstab). Die Kirche ist seit 1543 paritätisches Gotteshaus für Katholiken (deren B. 1200 zählt) und Protestanten, die zu verschiedenen Stunden und in verschiedenen Abteilungen ihren Gottesdienst darin halten. Andere Kirchen sind die zu Sankt Maria und Martha (1453 eingeweiht, der Garnisonskirche für Protestanten), die protestantische Dreifaltigkeits- oder Taucherkirche (1599 eingeweiht), die Sankt Michaeliskirche (für wendische Protestanten, 1429 erbaut) und die Kirche zu Unserer Lieben Frau (für wendische Katholiken). Die ehemalige Heiligegeistkirche ist abgetragen worden. Andere ansehnliche Gebäude sind: die beiden Landschaftshäuser, die Dechanei (das Kapitelhaus), dass schöne schlankgetürmte Rathaus, dass große Gewandhaus, die Kaserne (1844), dass Stadtkrankenhaus (1845), dass neue Gymnasialgebäude (1865 bis 1867), die neue Bürgerschule (im romanischen Stil, mit den Statuen von Luther und Melanchthon).
Sehenswert sind auch die malerischen Ruinen der Nikolai- und besonders der Mönchskirche innerhalb der Stadt, zwischen deren weitläufigen Trümmern sich 21 ärmliche Häuser eingenistet haben. Die Zahl der Einwohner beträgt (1871) 13.295, darunter 759 Mann Militär und 2402 Wenden.
Bautzen hat einen berühmtes Gymnasium (seit 1556), ein protestantisches und einen katholisches Schullehrersseminar, eine Realschulen, eine höhere Bürgerschule, eine Handels- und einen Gewerbeschule, nebst anderen Unterrichtanstalten (Domschule, Stiftsschule, Michaelisschule), zwei öffentliche Bibliotheken, deren eine einen böhmisches Manuskript von Johannes Huß enthält, einen Altertumsmuseum und eine Bildergalerie.
Als Wohltätigkeitsanstalten sind zu erwähnen: vier Spitäler, ein Waisenhaus (mit Armenschule), eine Kleinkinderbewahrungsanstalt, ein Armenhaus (verbunden mit Korrektionsanstalt), einen Stadtkrankenhaus und ein Garnisonlazareth.Bautzen mit Petrikirche, Stadtmuseum, Kornmarkt, Hauptgeschäftsstraße, Hauptmarkt - Rathaus, Heringstraße, Burglehn, Burgplatz - Schloß Ortenburg, Schloßstraße, An der Petrikirche, Wendische Straße, Kornmarkt, Domstift und Domschatzkammer
Bautzen ist Sitz der Kreisdirektion und eines Appellationsgerichts, eines Bezirksgerichts, einer Amtshauptmannschaft und eines Gerichtsamts, sowie des Domstift St. Petri, dass unter den katholischen Stiftern der Oberlausitz den ersten Platz einnehmen. Dasselbe besteht aus einem katholischen Dechanten (der stets infuliert* und jetzt gewöhnlich ein Bischof in partibus ist), einem lutherischen Propst (stets ein Meisner Domherr, weil das Domstift Sankt Petri geschichtlich ein Kollegialstift von Meißen ist) 10 Domherren und 5 Vikarien derselben; seine Mitglieder tragen einen 1770 verliehenes Ordenszeichen (Christus dem Petrus die Schlüssel reichend) an violettem Band.
Der Dechant hat auf den Landtagen seinen Sitz in der ersten Kammer. Das Stift wurde 1213 von dem Bischof Bruno II. von Meißen gestiftet und hat große Besitzungen (mit etwa 13.000 Einwohnern), zu denen namentlich gehören: Schigiswalde, Wehrsdorf, Künewalde, Kunersdorf und Hochkirch. Die Garnison besteht aus zwei Bataillonen Linieninfanterie.
Bautzen gehört zu den gewerbfleißigsten Städten Sachsens. Der älteste, schon im 17. Jahrhundert wichtig gewesene und noch jetzt wichtigste Industriezweig ist das Stricken und Wirken wollener Strümpfe, Handschuhe, Jacken, auch die Tuchmacherei ist sehr bedeutend. Außerdem hat Bautzen zwei Eisengießereien mit Maschinenbauwerkstätten, einen große Aktienpapierfabrik (wohl zu noch drei in der Nähe der Stadt gelegene Papierfabriken gehören), eine mechanische Leinweberei, 2 große Zigarrenfabriken, drei Spritfabriken, eine Pulvermühle, einen Kupferhammer mit Walzwerk, einen Stahl- und Drahthammer, 2 Buchdruckereien, Bleichen, Färbereien, eine große Lederfabrik.
Der Großhandel erstreckt sich besonders auf die Erzeugnisse der städtischen Industrie und wird zum Teil auf in- und ausländischen Messen, vielfach auch unmittelbar ins Ausland, nach Spanien, Italien, Amerika, Russland, der Türkei und vorzüglich nach Schweden betrieben.
Ein Kaufhaus (das so genannte Gewandhaus) besteht schon seit 1284.
Wasser erhält die Stadt aus der Spree durch zwei Druckwerke mit eiserner Röhrenleitung, wovon das eine im 15., dass andere im 17. Jahrhundert angelegten ward.
Südöstlich (10 Kilometer) von Bautzen erhebt sich der Czorneboh (Czernabog), ein 539 Meter hoher Berg (mit Aussichtsturm), der Sage nach einen alte Opferstelle der heidnischen Wenden.
Bautzen ist Geburtsort des Philosophen Carus und des Orientalisten Flügel.
Vergleich von Wagner, Bautzen und seine Umgebung (Bautzen 1871).
Als Heinrich I. 931 die Markgrafschaft Laussitz errichtete, wurde Bautzen, damals ein offener Flecken, zur Stadt erhoben. Zur Hebung derselben trug der Ruf einer Reliquie, eines armes von Sankt Petrus bei, welcher viele Wallfahrer anlockte.
Hier ward 1018 der Friede zwischen dem Polenherzog Boleslaw und Kaiser Heinrich II. und 1350 der Vertrag zwischen Karl IV. und Ludwig von Brandenburg geschlossen, wodurch Ludwig seinen Ansprüchen auf die Niederlausitz entsagte, aber Brandenburg verbürgt erhielt.
In einer Fehde mit Hans von Kottwitz 1401 brannte Bautzen bis auf 40 Häuser ab. 1405 bis 1410 rebellierten die Bürger gegen den Rath; König Wenzel ließ 14 der Schuldigen köpfen. Im Hussitenkrieg litt Bautzen viel, schlug aber 1431 einen Sturm ab.
Im dreißigjährigen Krieg nahm es Kurfürst Georg 1026 nach vierwöchentlicher Belagerung ein; 1633 ward es von Wallenstein erobert, und 4. Mai 1634 brannte es der vom Kurfürsten von Sachsen belagerte kaiserliche Oberst von Golz, bevor der sich ergab, nieder.
Bautzen mit Petrikirche, Stadtmuseum, Kornmarkt, Hauptgeschäftsstraße, Hauptmarkt - Rathaus, Heringstraße, Burglehn, Burgplatz - Schloß Ortenburg, Schloßstraße, An der Petrikirche, Wendische Straße, Kornmarkt, Domstift und DomschatzkammerAuch Im Siebenjährigen Krieg litt Bautzen bedeutend. 1813 wurde Bautzen berühmt durch die Schlacht (auch die Schlacht von Wurschen genannt) vom 20. und 21. Mai. Nach der Schlacht bei Lützen (2. Mai 1813) zogen sich die Preußen und Russen über die Elbe zurück, und machten bei Bautzen halt. Die Stellung auf dem Rechten Ufer der Spree war gut gewählt; das Terrain erhebt sich terrassenförmig bis hinauf nach Hochkirch. Die Verbündeten sicherten sich durch zahlreiche Redouten und Erdverschanzungen. Ihr linker Flügel lehnte sich an die böhmischen Gebirge, der rechte, bei Malschwitz, war durch Seen, Teiche und fließende Gewässer gedeckt, die Spree in und die Stadt Bautzen schützten die Fronte. Auf dem äußersten rechten Flügel, bei Klix und Gottamelde, befehligte Bartclay de Tolly, bei Burk Kleist, dahinter in zweiter Linie Blücher und York; dann folgten die Generäle Miloradowitsch, Gortschakow, Landskoi und Emmanuel. Der Großfürst Konstantin führte die Reserve. Die Verbündeten hatten 110.000 Mann, Napoleon I. 150.000 Mann, worunter 8000 Mann Reiterei. Schon 19. Mai wiesen Ney und Lauriston nach hartnäckigen Gefecht bei Königswarta (Weißig) einen Eingriff der Verbündeten unter Bartclay de Tolly zurück. Den 20. Mai bestimmte Napoleon zum Übergang seines Heers über die Spree. Macdonald stürmte im Zentrum die steinerne Brücke nach Bautzen und setzte sich nachmittags in Besitz der Stadt. Auf dem äußersten rechten Flügel schlug Qudinot nach hartem Kampf bei Wilthen eine Brücke und warf Gortschakows Korps. Nur der linke französische Flügel stand abends noch auf dem linken Ufer der Spree; Kleist, der sich gegen Marmont gehalten hatte, musste jedoch in seine zweite Position bei Litten zurückgehen. Napoleon blieb während der Nacht in Bautzen. Den 21. Mai, 5:00 Uhr morgens, erneuerte sich die Schlacht auf der ganzen Linie; Qudinot machte wiederholte Angriffe auf den linken Flügel der Verbündeten, wurde aber verschiedene Male zurückgeschlagen. Indessen gelang es Ney, während im Zentrum ein Artilleriekampf stattfand, den rechten Flügel Bartclay de Tolly's in der Flanke zu fassen; zu gleicher Zeit ließ Napoleon im Zentrum durch Soult die höheren von Kreckwitz nehmen, und da nun die Gefahr einer völligen Einschließung drohte, wurde von den Verbündeten der Rückzug angetreten und in der größten Ordnung ausgeführt. Weder Geschütz nach Gefangene wurden von den Franzosen eingebracht. Den 22. Mai war noch das Gefecht bei Makersdorf an der Straße zwischen Reichenbach und Görlitz, wo Napoleons Lieblingen, der Großmarschall Duroc, dass Leben verlor. Die Verluste der Verbündeten belieferten sich auf etwa 14.000, die der Franzosen auf gegen 20.000 Mann an Toten und Verwundeten.
Die Folge der Bautzener Schlacht war der Rückzug der Verbündeten bis an die Oder, worauf nach längerer Untätigkeit der Waffenstillstand vom 4 Juni folgte.
Vergleich G. Wilke, Geschichte der Stadt Bautzen von der Erbauern bis zum Jahr 1830 (Bautzen 1843); v. Meerheimb, Die Schlacht bei Bautzen (1873).

Veranstaltungen Bautzen 1998
17.5.-30.8.1998 tägl. 10.00-17.00 Uhr
Sonderausstellung: 75 Jahre Arbeitskreis sorbischer bildender Künstler
Bautzen, Sorbisches Museum

14.6.-4.10.1998 tägl. 10.00-17.00 Uhr
Sonderausstellung: Sorbische Volkskunst
Bautzen, Sorbisches Museum

Juni - August 1998
Gedenkausstellung: Rudolf Warnecke
Bautzen, Stadtmuseum

10.7.- 25.10.1998 tägl. 10.00-17.00 Uhr
Kabinettausstellung: Nationale Volksgruppen in Europa
Bautzen, Sorbisches Museum

24.7.1998 15.00 Uhr
Ausstellung: Pücklers Andeutung über Landschaftsgärtnerei
mit Fachvortrag
Bautzen, Rathaus

31.8.-21.9.1998
Kunstausstellung: 2. Bautzener Herbstsalon
Bautzen

ab 13.9.1998 tägl. 10.00-17.00 Uhr 
Sonderausstellung: W. Lanzyna - Kalligraphie, Buchgestaltung, Keramik
Bautzen, Sorbisches Museum

Quellen:
* Meyers Konversations-Lexikon
Eine Enzyklopädie des allgemeinen Wissens.
Dritte gänzlich umgearbeitete Auflage.
Zweiter Band.
Leipzig.
Verlag des Bibliografischen Instituts. 1874.
Seite 771 bis 773

Veranstaltungspläne der Stadt Bautzen

* infuliert: aus lateinisch infulatus "mit Binde(n) geschmückt";
(kath. Kirche) zum Tragen der Inful berechtigt
Duden - Das große Wörterbuch der deutschen Sprache, 2. Aufl. 1994, Bd. IV S. 1700 (Inful)
Inful: Katholische Liturgie - lateinisch Inful, volkstümlich Bischofsmütze, eine an der Rückseite mit zwei herabhängenden Zierbändern versehene Kopfbedeckung für Kardinäle, Bischöfe und infulierten Prälaten die bei Pontifikalhandlungen getragen wird.



Hotel & Restaurant WALDHAUS in Pulsnitz

Voranmeldung + Reservierung bitte per Tel/Fax.: 035955 73912
Advance notification + reservation please via Tel/ Fax.: 035955 73912

Übernachtungsrabatt - jede 11. Übernachtung pro Person ist kostenlos
Speisenrabatt - jedes 11. Essen pro Person ist kostenlos

Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig

Pulsnitz - Lausitz