Hotel Waldhaus Pulsnitz

Restaurant & Hotel - Der Balkon von Pulsnitz

Hotel Waldhaus - Reichenbach Schloss Krobnitz
Hotel Waldhaus Pulsnitz

Lausitz-Hotel-WALDHAUS
Fam. Klesz
01896 - Pulsnitz
Dresdner Str. 55
Voranmeldung + Reservierung
Advance notification + reservation 
via Tel/Fax.: 035955 73912

Ausflugsziele in der Lausitz - Schloss Krobnitz

Vom Hotel WALDHAUS nach rechts, der Dresdner Straße/Pulsnitzer Straße über Pulsnitz, Ohorn, Bretnig-Hauswalde, Rammenau, Bischofswerda, Bautzen nach Krobnitz (Reichenbach).

Schloss Krobnitz - Reichenbach *
Krobnitz wurde zusammen mit den Gemeinden Meuselwitz, Goßwitz, Schöps, Borda und den Ortsteilen Gurigk, Reißaus und Lehnhäuser von Reichenbach eingemeindet.
Das Krobnitzer Schlosses ist von einem sehr gepflegten Landschaftspark umgeben.
Familie von Üchtritz erbaute Mitte des 18. Jahrhunderts in Krobnitz ein barocke Herrenhaus, das im Jahr 1873 der preußische Kriegsminister und Generalfeldmarschall Albrecht Theodor Emil Graf von Roon** erwarb. Generalfeldmarschall von Roon ließ das Herrenhaus durch Aufstockung Lausitz - Schloss Krobnitz - Reichenbach - für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten des Mansardgeschosses mit Flachdach und Balustrade in ein neoklassizistisches Gebäude umbauen. Durch die gegliederte Putzfassade wurde das Erscheinungsbild das Berliner Kriegsministeriums kopiert. Graf von Roon erweiterte den Park um das Schloss und legte im hinteren Parkteil die Familiengruft an. 1876 wurde die Familiengruft eingeweiht. Sein Sohn Waldemar bebaute die Gruft mit einer neogotischen Kapelle, die 1980 wieder abgerissen wurde. Der später am Schloss angefügte Saalanbau, der architektonisch nicht in das Gesamtensemble passte, wurde im Zuge der Sanierungsarbeiten im Jahr 2002 - 2003 wieder abgerissen. Nach Enteignung der Familie von Roon nach 1945 wurde das Schloss von Flüchtlingen und Vertriebenen als Unterkunft genutzt. Der Einbau von Wohnungen zerstörte die einstige Raumgestaltun im Schloss fast vollständig. Bis 1990 verfiel Schloss Krobnitz trotz verschiedener Nutzung zunehmend.
2002 begann die Stadt Reichenbach eine umfassende Sanierung von Gut, Schloss und Park Krobnitz. In der ehemaligen Schmiede entstand ein Veranstaltungs- und Sonderausstellungsraum. Im Schloss entstand die Dauerausstellung zur Architekturgeschichte der Oberlausitz im 19. Jahrhundert sowie das Roon- Kabinett. Im Obergeschoss befindet sich das Forschungs- und Dokumentationszentrum "Die Treppe", das die Sammlungen des Vereins für Scalalogie- Frankfurt/M. der Öffentlichkeit zugänglich macht. Im Sommer lädt Schloss Krobnitz zu Konzerten und Veranstaltungen ein.
Das Schloss Krobnitz wird gern für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten genutzt.


Veranstaltungen Schloss Krobnitz
02894 Krobnitz / Reichenbach
Tel.: 035828 8 87 00
Fax. 035828 8 87 01
Öffnungszeiten: Di.- So. 10.00 – 17.00

01.02.
Musen am Nachmittag
Vortrag Schloss Krobnitz
Steffen Menzel, 16.00 Uhr, Barockhaus
Alterssitz des preußischen Kriegsministers Graf von Roon

*Reichenau - Reichenbach.
Lausitz - Schloss Krobnitz - Reichenbach - für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten Kreishauptmannschaft Bautzen, Amtshauptmannschaft Zittau, an der Linie Zittau-Markersdorf der Sächsischen Staatsbahn, aus den beiden Gemeinden R. klösterlichen und R. Zittauer Anteils bestehend, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Spinnerei, Orléansfabriken, Färbereien nebst Appreturanstalten, Leimsiederei, Maschinenfabrikation, Ziegelbrennerei, Braunkohlenwerke, eine Farbholzmühle und (1885) 5561 meist evang. Einwohner. - 6) Ein von den Bischöfen von Chur erbautes Schloß im schweizer. Kanton Graubünden, am Zusammenfluß des Hinter- und Vorderrheins. Hier blühte die vom Bürgermeister Tscharner von Chur errichtete Erziehungsanstalt, deren Miteigentümer H. Zschokke war, und an welcher der Herzog von Chartres (der nachmalige König Ludwig Philipp) 1793-94 unter dem Namen Chabot als Lehrer der französischen Sprache wirkte. Das Schloß ist jetzt im Besitz der Familie v. Planta.

**Albrecht Theodor Emil Graf von Roon, 
preußischer Feldmarschall u. Kriegsminister, geb. 30. April 1803 zu Pleushagen bei Kolberg, trat 1821 als Offizier in das 14. Infanterieregiment, besuchte 1824-27 die allgemeine Kriegsschule zu Berlin, ward 1827 Erzieher und 1829 Lehrer am Kadettenkorps in Berlin, als welcher er auf Veranlassung seines Lehrers Karl Ritter die weitverbreiteten "Anfangsgründe der Erdkunde" (Berl. 1834, 12. Aufl. 1868), dann die "Grundzüge der Erd-, Völker- und Staatenkunde" (das. 1837-40; 3. Aufl. 1847-55, 3 Bde.) erscheinen ließ. 1833-35 ward er zu den topographischen Vermessungen des Generalstabs hinzugezogen, 1835 als Lehrer an die Kriegsschule und 1836 als Hauptmann zum Generalstab versetzt und zugleich zum Mitglied der Ober-Militärexaminationskommission ernannt. Damals schrieb er eine "Militärische Länderbeschreibung von Europa" (Berl. 1837) sowie die erste Abteilung einer militärischen Monographie: "Die Iberische Halbinsel" (das. 1839). Im J. 1842 zum Major befördert, wurde er zum Generalstab des 7. Armeekorps, 1843 aber nach Berlin zurückversetzt und erhielt zugleich den militärischen Unterricht des Prinzen Friedrich Karl übertragen, den er auch auf die Universität Bonn sowie auf Reisen nach Italien und Frankreich begleitete. Im März 1848 in den Generalstab des 8. Armeekorps berufen und bald darauf zum Chef desselben ernannt, wohnte er dem badischen Lausitz - Schloss Krobnitz - Reichenbach - für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten Feldzug von 1849 bei. 1850 wurde er zum Oberstleutnant und Kommandeur des 33. Regiments, 1851 zum Obersten befördert, 1856 erhielt er das Kommando der 20. Infanteriebrigade in Posen und 1858 das der 14. Division in Düsseldorf Eine dem Prinz-Regenten 1858 eingereichte Denkschrift über die Schäden der Wehrverfassung und die notwendigen Verbesserungen derselben erregte dessen Aufmerksamkeit, und Graf von Roon wurde 1859, nachdem er im Mai Generalleutnant geworden, in die Kommission zur Beratung über die Heeresreorganisation berufen. Nach Bonins Rücktritt wurde Graf von Roon am 5. Dezember 1859 zum Kriegsminister ernannt und 16. April 1861 auch mit dem Portefeuille der Marine betraut. Er verteidigte die Heeresreform im Abgeordnetenhaus mit bedeutendem rednerischen Talent und mit großer Entschiedenheit in der Hauptsache, während er in nebensächlichen Punkten der Opposition, obwohl vergeblich, entgegenkam; zugleich führte er die Reform trotz finanzieller Schwierigkeiten im einzelnen praktisch durch und zwar in so mustergültiger Weise, daß 1866 die Mobilmachung ohne Störung vor sich ging, die Armee vollzählig und vortrefflich ausgerüstet und am Ende des Kriegs erheblich stärker war als zu Anfang desselben. Der König ernannte ihn 8. Juni zum General der Infanterie, verlieh ihm den Schwarzen Adlerorden, und Graf von Roon gehörte auch zu den dotierten Generalen. In gleicher Weise glänzend bewährte sich Graf von Roons Sonnenuntergang mit Baum und Wald - Abend in der OberlausitzThätigkeit 1870, und den schon mehrmals ausgesprochenen Dank wiederholte der König mit Anerkennung der großen Verdienste Roons bei der Feier seines 50jährigen Dienstjubiläums, welches er 9. Jan. 1871 in Versailles feierte. Am 16. Juni wurde Graf von Roon in den erblichen Grafenstand erhoben und erhielt eine neue Dotation. Das Marineministerium legte er 31. Dez. 1871 nieder, ward aber, als Bismarck vorübergehend das Präsidium des preußischen Staatsministeriums niederlegte, 1. Jan. 1873 unter gleichzeitiger Ernennung zum Generalfeldmarschall zum Präsidenten desselben ernannt, während ihm General v. Kameke als Stellvertreter im Kriegsministerium beigegeben wurde. Am 9. Nov. 1873 erhielt er als Ministerpräsident und Kriegsminister die erbetene Entlassung, lebte teils auf Neuhof bei Koburg, teils auf Krobnitz bei Görlitz und starb 23. Febr. 1879 in Berlin.
Vgl. v. Goßler, Graf Albrecht von Roon (Berlin 1879);
"Generalfeldmarschall A. Graf von Roon" (Gütersloh 1888).

Quellenangabe:
Meyers Konversationslexikon
*Band 13, Seite 675
**Band 13, Seite 956



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Speisenrabatt - jedes 11. Essen pro Person ist kostenlos

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Pulsnitz - Lausitz 20.06.2008 17:21:54 Uhr