Lausitz-Hotel-WALDHAUS
Fam. Klesz
01896 - Pulsnitz
Dresdner Str. 55
Voranmeldung + Reservierung
Advance notification + reservation
via Tel/Fax.: 035955 73912
Ausflug nach Königshain in der Lausitz
Vom Hotel WALDHAUS zur Autobahnauffahrt, weiter die A4 Richtung Bautzen/Görlitz.
Die Autobahnabfahrt 92 in Richtung Nieder Seifersdorf/Niesky/Reichenbach nehmen, weiter über Arnsdorf-Hilbersdorf bis Königshain (Reichenbach).
Schloss und Park Königshain
Schloss Königshain besteht aus einem Wohnturm, der Wasserburg aus der Renaissance, einem Barocken
Herrenhaus sowie mehreren Wirtschaftsgebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Das zweigeschossige Hauptgebaude wird flankiert von eingeschossigen Nebengebäuden die mit viertelkreisförmigen Gängen verbunden sind.
Das eine Nebengebäuden war Küche, das andere Nebengebäuden war das Kavalierhaus.
Vom Schlosspark gelangt man durch eine Pforte auf eine kleine Brücke die zur Dorfkirche führt. Der gotische Bau der Kirche von 1436 mit einer Annenkapelle von 1510 erhielt 1814 eine barocker Ausstattung und den Turm.
Das Dorf Königshain wurde im Jahre 1298 erstmals urkundlich als Kunigshain erwähnt. Die böhmischen Könige unterhielten in Königshain ein großes Jagdrevier. Das Königshainer Dorfwappen besteht aus Drei Eichenblätter und eine Krone.
Entlang des Dorfbaches von Königshain siedelten sich Kolonisten aus Sachsen, Thüringen und Franken an. Der Rittersitz war im Mittelalter im Besitz der Familie von Gersdorf die seit 1383 in Königshain ansässig waren. In dieser Zeit wurde als Teil der Wasserburg auch der Steinstock
erbaut. Der Königshainer Steinstock ist der älteste bis heute erhaltene oberlausitzer Profanbau.
1507 erwarb der Großkaufmann Hans Frenzel das Rittergut. Hans Frenzel errichteten in Königshain dann, wege Platzmangels innerhalb des Wassergrabens mit Abstand von nur zwei Metern zum Steinstock den Renaissancebau.
1660 kaufte die aus Breslauer Familie Schachmann das Rittergut Königshain. Wenig später brannte der Renaissancebau aus und erhielt beim Wiederaufbau die heutige Gestalt mit zwei turmähnlichen Vorbauten an der Nordseite.
Der 1725 geborene Carl Adolph Gottlob von Schachmann übernahm 1752 das Rittergut. Von 1764 bis 1766 ließ Carl Adolph Gottlob von Schachmann nach eigenen Plänen das Barockschloß erbauen. Carl Adolph Gottlob von Schachmann gehörte zu den Mitbegründern der Oberlausitzer Gesellschaft der Wissenschaften, die als eine der ersten Gesellschaften adlige und bürgerliche Forscher vereinte. Schachmann beschäftigte sich mit physikalischen Forschungen, in deren Folge er 1783 die erste Blitzschutzanlage in der Lausitz baute. Schachmann war auch Altertumsforscher, Kunstsammler und Kupferstecher. Seine wichtigste Leistung vollbrachte Carl Adolph Gottlob von Schachmann als Sozialreformer. Schon 10 Jahre vor der Französischen Revolution hob Carl Adolph Gottlob von Schachmann aus freien Stücken und innerer Überzeugung die Erbuntertänigkeit und die damit verbundenen Frondienste seiner Bauern auf. In seinen letzten Lebensjahren fühlte sich Carl Adolph Gottlob von Schachmann verstärkt dem Pietismus verbunden, in dessen Hauptort Herrnhut er 1789 verstarb. Im Königshainer Park errichte seine Witwe einen großen, noch heute erhaltenen "Stein als Denkmal zärtlicher, dankbarer Liebe". Nach weiteren zehn Jahren gelangten Schloss und Rittergut Königshain in den Besitz der Familie von Heynitz, wo es bis zu ihrer Vertreibung 1945 blieb. Ende des 2. Weltkrieges wurde im Schloss Königshain ein Hauptverbandsplatz eingerichtet an den noch heute zwei Friedhöfe im Schlosspark erinnern. Über 300 Soldatengräber mahnen, das Leid und das sinnlose Sterben nicht zu vergessen. In der DDR waren Schloß und Gut Königshain Zentrum eines landwirtschaftlichen Betriebes, der die prächtigen Gebäude stark herunter wirtschaftete. Ab 1992 wurden Steinstock,Renaissancebau, Orangerie und Barockschloss aufwendig saniert.
Der Königshainer Park,
entstand zusammen mit dem Barockschloss von 1760 bis 1770. Im Königshainer Park sind die Elemente französischer
Gartenkunst mit einem Landschaftspark verknüpft. Östlich vom Schloss liegt das große Rasenparterre mit Brunnenanlage, eingefaßt von einer Hainbuchenhecke. Nördlich vom Schloss führt ein Laubengang zu dem Gedenkstein. Ein weiteres monumentales Denkmal erinnert an Antoinette Sophie Emilie von Schachmann die Gattin des Schloßherrn.
Im umfangreichen Rhododendrongarten findet man die seit 1996 aus privaten Sammlungen aus Görlitz und Dresden-Wachwitz zusammengestellte Rhododendronarten.
Königshainer Berge - Granitklippen auf dem Hochstein
Die Königshainer Berge sind das kleinste deutsche Mittelgebirge.
1840 entstand in den Königshainer Bergen eines der ältesten deutschen Naturschutzgebiete. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. kaufte den Totenstein, eine Granitklippe, und schenkte sie der Gemeinde Königshain mit der Auflage, nichts daran zu verändern.
Um die Tiere und Pflanzen zu schützen führt die Autobahn Dresden – Görlitz führt mit einem der längsten sächsischen Autobahntunnel unter den Königshainer Bergen hindurch.
Granitabbaumuseum Königshain
Das Granitabbaumuseum vermittelt einen Einblick in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Steinarbeiter in den Königshainer Bergen. Von 1844 bis 1975 brach die Steinbruchindustrie in Königshain Granitgestein. Der Königshain Granit wurde beim Bau des Görlitzer Neißeviadukts und beim Berliner Reichstage verwendet.
Im ehemaligen Sozial- und Verwaltungsgebäude sieht der Besucher den gesamten Werdegang eines Steins vom Bruch bis zur
Verarbeitung als Pflaster. Im Außengelände des Museums sind die Gleisanlagen und Transportloren zu sehen.
Durch ein natürliches Gefälle sorgte die Bremsbahn für den Transport der Steine zum Verladebahnhof.
Im Kompressorenhaus steht der tonnenschwere Luftverdichter für die Versorgung der Steinbrüche mit Druckluft.
Der Natur- und Steinbruchlehrpfad führt durch das einstige Abbaugebiet um die Firstensteingruppe. Auf diesem Weg kann man sich über ehemalige Produktionsstätten und die Abbautechnik informieren und einen Einblick in Fauna und Flora des Landschaftsschutzgebietes erhalten.
Granitabbaumuseum:
Dorfstraße 163b,
02829 Königshain
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 10:00 Uhr - 15:00 Uhr
Sa. / So. 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Winter geschlossen
Geschichte Königshainer Gebirge:
Meyers Konversationslexikon
Band 13 von Phlegon bis Rubinstein
Seite 339: Preußen Gebirge
Das Riesengebirge, auf der Grenze von Schlesien und Böhmen, aus Granit und Glimmerschiefer bestehend, enthält die höchsten Berge des Staats (Schneekoppe 1603, Hohes Rad 1509 m); seine westliche Fortsetzung bildet das Isergebirge (Tafelfichte 1123 m), von dem in veränderter Richtung das Lausitzer und Erzgebirge außerhalb der Staatsgrenzen zum Fichtelgebirge leiten, während in der ursprünglich nordwestlichen Richtung sich eine nicht hohe Granitplatte bis zur Elbe bei Meißen hinzieht, zu welcher in Schlesien bei Görlitz die Basaltkuppe Landskrone (429 m) und das Königshainer Gebirge (424 m) gehören.
Meyers Konversationslexikon
Band 10 von Königshofen bis Luzon
Seite 568: Lausitzer Gebirge bis Lautenburg
Lausitzer Gebirge (Lausitzer Bergland), im weitern Sinn das ganze östlich von der Elbe im S. bis zur Iser, im N. bis Görlitz und in die Gegend von Meißen reichende Bergland, bestehend aus einer Hochfläche, im N. von 160-230 m, im S. von 300 m Höhe, mit aufgesetzten Ketten und Kuppen; im engern Sinn das südlich von Zittau auf der böhmischen Grenze bis an die Iser sich hinziehende Gebirge, in welchem sich die Phonolithkegel der Lausche (796 m) und des Hochwaldes (744 m) innerhalb des Suche Elbsandsteingebirges (s. d.) erheben. Der höchste Gipfel des Gebirges ist der aussichtsreiche Jeschken (1013 m) in Böhmen, südwestlich bei Reichenberg. Bekannt sind ferner der Gehe zu Oybin (s. d.) bei Zittau und die Sandsteinfelsen von Klein-Skal in Böhmen an der Iser. Der nördliche Teil, zwischen Meißen und Görlitz, bildet eine Granitplatte, umschließt aber neben Diluvialbildungen bei Zittau auch ein Tertiärbecken mit mächtigem Braunkohlenlager und zahlreiche Basaltkegel. Innerhalb dieses Gebiets liegt die zur Heidenzeit berühmt gewesene Berglandschaft zwischen Bischofswerda und Löbau, woselbst auf der südlichen Bergreihe der Falkenberg (606 m), auf der nördlichen der Tschernaberg (558 m) sich erhebt. Auch das Königshainer Gebirge auf der Grenze der Kreise Görlitz und Rothenburg in Schlesien besitzt Erinnerungen an die Heidenzeit (Totenstein). Noch sind erwähnenswert der Kottmar (583 m) mit einer Spreequelle, der Löbauer Berg (446 m), der aus Nephelinfels, und die Landskrone (429 m) bei Görlitz, die aus Basalt besteht. Der äußerste Punkt gegen N. ist der aus Grauwacke gebildete Koschenberg (182 m) bei Senftenberg. Gebirgsvereine zu Zittau, Eibau etc. sind in jüngster Zeit thätig, die Schönheiten des Gebirges dem Touristenverkehr zu öffnen.
Meyers Konversationslexikon
Band 14 von Rüböl bis Sodawasser
Seite 514: Schlesien (preußische Provinz)
Östlich erstreckt sich zunächst das Glatzer Gebirgssystem (s. Gehe zu Glatz) mit seinen vielfachen Verzweigungen, in denen der Große Schneeberg (1422 m) der höchste Gipfel ist, sodann das Sandsteingebirge der Heuscheuer, ferner das Niederschlesische Steinkohlengebirge mit dem Hochwald und endlich das Katzbachgebirge, von dem der Gröditzberg (407 m) ein vorgeschobener Posten gegen das Tiefland ist. Im W. jenes Passes erhebt sich auf der Grenze gegen Böhmen das Gehe zu Riesengebirge (s. d.) mit der Schneekoppe (1603 m), dem höchsten Gipfel der Provinz und des deutschen Berglandes, und als Fortsetzung das Isergebirge. Vereinzelte Vorposten des Berglandes gegen das Tiefland sind weiter westlich noch die Landskrone bei Görlitz (429 m) und das Königshainer Gebirge. Innerhalb des Gebirges bilden das Landeshuter und das Hirschberger Thal, beide am Bober, und der Glatzer Gebirgskessel innerhalb der Glatzer Gebirge ansehnliche Vertiefungen.
Carl Adolph Gottlob von Schachmann (1725 bis 1789)
Sozialreformer.
21.07.2006 bis 24.07.2006
Grußschinner Schiss´n - Festwiese Großschönau
05.08.2006
Strandfest im Waldstrandbad - TRIXI-Park Großschönau
06.08.2006
Strandfest im Waldstrandbad - TRIXI-Park Großschönau
12.08.2006 - 13.08.2006
Museumsfest Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau
07.10.2006 - 08.10.2006
13. Waltersdorfer Kirmes - Niederkretscham Waltersdorf
10.12.2006
Weihnachtsmarkt Großschönau Deutsches Damast- und Frottiermuseum
Bikertouren + Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten in Sachsen, Böhmen, Lausitz, Spreewald
Burg- und Kloster auf dem Oybin ... Burg- und Klosteranlage Oybin, beim Aufstieg auf den Berg Oybin findet man rechts die kleine Bergkirche, sowie eine prächtige altehrwürdige Ruine teils von einer Burg, teils von einem Kloster. 1556 übergab der Kaiser den Oybin der Stadt Zittau als Pfand. Die Pachtsumme wurde an die Prager Jesuiten bezahlt, Benno von Salza erhielt Burg Oybin als Lehen auf Lebenszeit. Nach Salzas Tod folgte als Pfandinhaber Hermann Igel von Hartenreuth. Nach seinem Rücktritt 1574 kauft die Stadt Zittau den Berg Oybin mit allen Anlagen für 91.000 Taler. 1577 richtet ein Blitzschlag großen Schaden an, 1681 vermehrt ein Felssturz die Verwüstung. Mit ihrem Kriegszeug verursachten die Schweden 1707 einen schlimmen Brand. In der Nähe des Kreuzganges wurde 1803 Schaden durch Sprengungen zur Erstellung von Bausteinen verursacht. Von Jahr zu Jahr nahm der Verfall zu, bis endlich die Stadt Zittau und der Sächsische Heimatschutz eingegriffen, und diesen
Via Regia von Königsbrück nach Lauban und Bahnlinien im europäischen Verkehrssystem ... Hauptverkehrsachse der Lausitz war die Via Regia, zwischen Königsbrück und Lauban, welche die Lausitz von West nach Ost durchquerte. Während der industriellen Revolution entwickelten sich Bahnlinien durch die Lausitz zu den wichtigsten Hauptverkehrsachsen in Deutschland. Nord-Süd: Berlin–Cottbus–Breslau; West-Ost: Dresden–Bautzen–Görlitz–Breslau; West-Nordost: Frankfurt/M.–Leipzig–Cottbus–Königsberg; Im neuen europäischen Verkehrssystem erhalten die Bahnlinien nach den Planungen der EU, gemäß dem aktuellen Bundesverkehrswegeplan ihre alte Bedeutung
Ausflug in die Kunstblumenstadt Sebnitz ... Die Kunstblumenstadt Sebnitz mit dem Sebnitzer Kunstblumen- und Heimatmuseum Prof. Alfred Meiche, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Montag geschlossen, Führungen mit telefonischer Voranmeldung. Die Manufaktur Deutsche Kunstblume Sebnitz stellt in traditioneller Handarbeit Kunstblumen her.
Völkerwanderung, Hermunduren, Kelten, Slawen, Sorben - Lausitzer Tradition und Identität ... Zur Völkerwanderung wanderten germanische Hermunduren in die Lausitz, die von ansässigen Kelten assimiliert wurden und später zum großen Teil nach Thüringen abwanderten. Reste der germanischen Bevölkerung vermischte sich mit den neu hinzukommenden Slawen / Sorben und besiedelten die freiwerdenden Gebiete. Nach der deutschen Eroberung im 10. Jahrhundert blieb die slawische Bevölkerung in der Lausitz wohnen, nach der endgültigen Angliederung an das ostfränkische Reich 1031 im Vertrag von Bautzen mit Polen, kam es zur
Veranstaltungen Klosterstift St Marienthal ... Veranstaltungskalender Zisterzienserinnenabtei - Kloster St. Marienthal an der Neiße. Veranstaltungen im Kloster St. Marienthal: Muttergottesprozessionen, Frühlingsfest, Schausägen, Markttreiben, Frühlingsfest auf den Klosterhof als Natur- und Handwerkermarkt, Vorführungen der Handwerkskunst in Klosterbäckerei, Klosterschenke und Klostermarkt / Klosterladen, handwerkliche und landwirtschaftliche Verkaufsstände mit bäuerlichen Erzeugnissen, Wild- und Fisch,
Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag im Restaurant und Hotel Waldhaus ... Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig - Spielplan - Veranstaltungen - Semperoper Dresden - Idomeneo (konzertant) - Dead Man Walking - Idomeneo (konzertant) - 10. Sinfoniekonzert -
Heinrich Zille Stadt Radeburg ... Radeburg an der Röder - Heinrich-Zille Stadt - Radeburger Karneval - Lößnitzgrundbahn. Radeburg wurde 1150 an der Röder angelegt, 1248 erstmals urkundlich erwähnt, 1288 erhielt
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Übernachtungsrabatt - jede 11. Übernachtung pro Person ist kostenlos
Speisenrabatt - jedes 11. Essen pro Person ist kostenlos
Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig
Pulsnitz - Lausitz 20.09.2007 09:37:03 Uhr