Hotel Waldhaus Pulsnitz

Restaurant & Hotel - Der Balkon von Pulsnitz

Hotel Waldhaus - Wassermann Lausitz Lohsa Nixe Schloss Doeben Grimma Golzern
Hotel Waldhaus Pulsnitz

Hotel & Restaurant WALDHAUS
Fam. Klesz
01896 - Pulsnitz
Dresdner Str. 55
Voranmeldung + Reservierung
Advance notification + reservation
via Tel/Fax.: 035955 73912
15 Minuten vom Hotel Waldhaus nach Dresden zur Frauenkirche, Semperoper, Dresdner Zwinger (Autobahn A4)
Übernachtungsrabatt: Jede 11. Übernachtung* ist kostenlos.
Speisenrabatt: Jedes 11. Essen* ist kostenlos.
(* pro Person)
täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr,
Samstag 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet

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­Der Wassermann in der Lausitz.

Der Wassermann,
Nykus genannt, sowie seine Gemahlin verlocken an See und Flüssen die Vorübergehenden zum Baden und ertränken sie sodann. Er thut dies auch mit Jedem, der in seinen Bereich kommt, denn er muß alle Jahre seine gewisse Anzahl Opfer bekommen, es seien nun Menschen oder Thiere. Wenn seine Frau an dem Ufer der Gewässer Wäsche trocknet, so ist regnerische Witterung und großes Wasser zu erwarten. Er erscheint in einer von einem Menschen in nichts unterschiedener Gestalt, und ist er auf trockenem Lande, so ist er unkräftig und man kann ihn gefangen nehmen und zu einem Diener machen. Mit seiner Frau zeugt er auch Kinder und diese gehen mit den Kindern der Menschen um. Die Töchter kommen auch wohl zum Tanze und verlieben sich in die hübschen Burschen. So kamen z.B. die Töchter des Wassermannes, wenn in der Schenke zu Lohsa* (in der N.L.)1 Musik war, vor alten Zeiten auch immer dahin und tanzten ohne Scheu mit den jungen Burschen. Sie waren sehr schön und dabei hübsch geputzt und von den andern Mädchen nur dadurch zu unter scheiden und als Töchter des Wassermannes zu erkennen, daß ihr Rock stets einen nassen Saum hatte. Die eine verliebte sich in einen Burschen, welcher der schöne Georg hieß, ebenso er sich in sie, aber er scheute sich doch, in ihre Wohnung mitzugehen. Der Wassermann hatte aber damals seine Wohnung in dem an der Spree gelegenen und der Herrschaft gehörigen Teiche, welcher den Namen Ramusch führt und durch den jetzt der Fluß geleitet ist. Er begleitete seine Geliebte öfters bis hierher und ging auch endlich mit ihr. Der schöne Georg erzählte hierauf, sie habe, als sie zu dem Teiche gekommen, eine neue Gerte genommen und damit ins Wasser geschlagen. Dieses habe sich nun getheilt und sie wären auf einem schönen grünberasten Wege zu der Wohnung des Wassermannes gekommen und in dieselbe hineingegangen. Dort wäre es sehr schön gewesen und man habe ihn außerordentlich gut aufgenommen etc.

Den Wassermann, sowie seine Frau
erkennt man, wenn sie sich in Menschengesellschaft begeben, auch an ihren triefenden Gewändern, und Ersterer trägt außerdem ein rothes Käppchen auf dem Kopfe, Letztere dagegen rothe Strümpfe an den Füßen. In der Zittauer Gegend sitzt er im ersten und letzten Mondviertel an den Ufern der Flüsse und zwar an Stellen, wo sie langsam fließen, tief sind und nicht rauschen. Sein Aussehen ist häßlich, er ist sehr bleich von Gesicht, und hat schwarze, lange bis auf die Schultern herabhängende Haare. Gekleidet ist er vom Fuß bis zum Kopfe in braungelbes Leder, das aus lauter kleinen Fleckchen zusammengesetzt ist. Diese pflegt er beim Mondenschein laut zu zählen, wobei er sich mit den Händen klatschend auf die Beine schlägt. An diesem Tone erkennt man ihn. Neugierige und Vorwitzige, die von dem Tone gelockt sich ihm näherten, sahen ihn dicht am überhängenden Borde sitzen** und suchten ihn durch einfallendes Mitzählen und Klatschen zu unterbrechen. Er stürzte sich überschlagend ins murmelnde Wasser, ohne daß ihnen etwas geschah, dafür aber hatten sie das unangenehme Vergnügen, daß sie nunmehr alle Nächte das Klatschen und Zählen vor ihrer Wohnung mit anhören mußten, bis es sich traf, daß sie vor Aerger und Angst wieder einmal mitzählend einfielen, worauf sie ein lautes Gelächter vernahmen und fortan nicht weiter in ihrer Ruhe gestört wurden.

* so kommen Sie vom Hotel WALDHAUS zum Wassermann Nykus sowie seine Frau in Lohsa in der Lausitz:  Die Dresdner Straße/Pulsnitzer Straße bis Pulsnitz. In Pulsnitz die Dresdener Straße verlassen, nach links die Mittelbacher Straße, über Großnaundorf, Laußnitz, Königsbrück, Koitzsch, Neukirch, Braune, Kamenz, Oßling, Wittichenau, Groß-Särchen, Koblenz, Mortka nach Lohsa.

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** Auf dem schmalen Wege, der unter dem Schlosse Döben bei Grimma nach ­Golzern führt, sitzt auch oft am hellen Tage eine Nixfrau in altertümlicher Tracht, die, wenn man sich ihr nähert, sich kopfüber in die Mulde stürzt.

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Quelle:
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen.
Band 2  Seite 197 bis 198
Dresden 1874
von Johann Georg Theodor Grässe

Sagen und Mährchen aus der Oberlausitz.
Hannover 1845 Band I. Seite 24
E. Willkomm




Weitere Ausflugsziele in der Lausitz
Zittau,
König Ottokar II. von Böhmen verlieh 1255 Zittau das Stadtrecht, umritt die Stadt Zittau um die Grenzen für die Stadtmauer festzulegen.  Zittau war Mitglied im Oberlausitzer Sechsstädtebund.
Handel über die von Kaiser Karl IV. privilegierte Straße durch das Neißetal machte Zittau zu einer reichen Stadt. 1424 eroberten die Hussiten die Zittau. Ab 1538 setzte sich die Reformation in Zittau durch. 1757 im Siebenjährigen Krieg wurde Zittau von österreichischen Truppen in Brand geschossen. Die Johanniskirche, das Rathaus und Zittauer Wohnhäuser wurden zerstört. 1859 erhielt Zittau mit der Löbau-Zittauer Eisenbahn einen Bahnanschluss, der später bis ins böhmische Reichenberg verlängert wurde. Zittau wurde Zentrum der Maschinenbau und Textilindustrie.
Sehenswürdigkeiten & Museen in Zittau: Kulturhistorisches Museum Zittau,ehemaliges Franziskanerkloster (kleines Fastentuch) mit Freilichtmuseum Klosterhof und Heffterbau mit Barocksaal, Museum Kirche zum Heiligen Kreuz (mit Großem Fastentuch), Museum für Naturkunde des Zittauer Landes "Dr. Curt Heinke, Altes Gymnasium erbaut ab 1571 auf dem Grundstück des Kreuzhofes der Johanniterkommende, 1586 als eines der ersten deutschen Gymnasien eingeweiht, Johanniskirche 1291 zum ersten Mal urkundlich erwähnt von Carl August Schramm aus dem Jahr 1837 und wurde nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut. Kirche zum Heiligen Kreuz, mit spätmittelalterlichen Großen Fastentuch, dem einzige seiner Art in Deutschland und mit 8,20 Meter Höhe und 6,80 Meter Breite das drittgrößte erhaltenene Fastentuch überhaupt. Kleines Fastentuch von 1573, das einzige erhaltene evangelische Fastentuch wird im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster ausgestellt. Christian-Weise-Bibliothek, Zittauer Missalien, Tierpark Zittau, Stadtbad Zittau, 1873 nach Plänen von Stadtbaumeister Trummler im klassizistischen Stil als eines der ersten deutschen Hallenbäder errichtet. Der Turm des Stadtbads ist ein Teil der alten Stadtbefestigung. Rathaus 1845 im Neorenaissancestil durch Stadtbaumeister Carl August Schramm nach Plänen Karl Friedrich Schinkels fertiggestellt. Historische Fleischbänke an der Reichenberger Straße, Frauenkirche 1355 erstmals erwähnt, zeigt im Baustil den Übergang von der Romanik zur Gotik. Salzhaus (Marstall) der Neustadt, Fleischerbastei am Grünen Ring, Rest der ehemaligen Stadtbefestigung mit Zittauer Blumenuhr, Schleifermännchen-Brunnen am Grünen Ring, Dornspachhaus, ein Bürgerhaus aus der Renaissance mit Arkadengang im Innenhof, Klosterkirche mit Klosterhof, Heffterbau, Teil des Klosters mit Hefftergiebel, Baugewerkeschule im neogotischen Stil am Grünen Ring, neoklassizistisches Johanneum, heute Christian-Weise-Gymnasium am Grünen Ring, Weberkirche am Grünen Ring, Marienkirche in der Lessingstraße.

Zittauer Schmalspurbahn mit Dampflokomotiven vom Zittauer Bahnhof zum Kurort Oybin und Kurort Jonsdorf im Zittauer Gebirge
Zittauer Schmalspurbahn

Fährt mit Dampflokomotiven vom Zittauer Bahnhof zum Kurort Oybin und Kurort Jonsdorf im Zittauer Gebirge. Am Bahnhof Bertsdorf kommt es regelmäßig zu Parallelausfahrten zweier Züge.


Kurort Oybin,
am Fuße des Berges Oybin, ist Endstation der dampfbetriebenen Zittauer Schmalspurbahn.
Die Oybin umgebenden Berge sind,der Töpfer, der Ameisenberg, die Brandhöhe, der Scharfenstein und der Hochwald, mit 747 m ü. NN der höchster Oybiner Berg und zweithöchster Berg im Zittauer Gebirge.

Ebersbach/Sachsen
Alte Mangel - Kultur- und Bildungsstätte
Ebersbacher Spreequelle,
der Spreeborn, wurde 1896 mit einem Pavillon eingefaßt. Die beiden anderen Spreequellen entspringen auf dem Kottmar und in Neugersdorf.
Ebersbach in Sachsen - Lausitz - Alte Mangel - Kultur- und Bildungsstätte Georgswalder Straße



Hotel & Restaurant WALDHAUS in Pulsnitz

Voranmeldung + Reservierung bitte per Tel/Fax.: 035955 73912
Advance notification + reservation please via Tel/ Fax.: 035955 73912

Übernachtungsrabatt - jede 11. Übernachtung pro Person ist kostenlos
Speisenrabatt - jedes 11. Essen pro Person ist kostenlos

Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig

Pulsnitz - Lausitz 24.08.2010 09:06:09 Uhr