| Hotel & Restaurant WALDHAUS Fam. Klesz 01896 - Pulsnitz Dresdner Str. 55 Voranmeldung + Reservierung Advance notification+reservation via Tel/Fax.: 035955 73912 |
15 Minuten vom Hotel Waldhaus nach Dresden zur Frauenkirche, Semperoper, Dresdner Zwinger (Autobahn A4) Übernachtungsrabatt: Jede 11. Übernachtung* ist kostenlos. Speisenrabatt: Jedes 11. Essen* ist kostenlos. (* pro Person) täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr, Samstag 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet |
Ausflug zum Schloss Lichtenwalde - Barockgarten - Schlosspark
Vom
Hotel WALDHAUS, auf der Dresdener Straße/Pulsnitzer Straße nach links, bis
zur Autobahnauffahrt A4. Die A4 Richtung
Dresden, weiter in Richtung Chemnitz, vorbei an den Abfahrten nach Wilsdruff, Klipphausen, Nossen, Hainichen. Die A4 an der Autobahnabfahrt Frankenberg in Richtung
Barockschloss Lichtenwalde,
mit Schlossrestaurant, im Ortsteil Lichtenwalde der Gemeinde Niederwiesa, Landkreis Mittelsachsen in Sachsen wurde aufwendig saniert. Schloss Lichtenwalde ist von einem schönen Barockpark mit zahlreichen Wasserspielen umgeben.
2005 wurde der Barockpark am Schloss Lichtenwalde zu einem der schönsten Parks Deutschlands gekürt.
Am linken Ufer der Zschopau erbaute der Markgrafen von Meißen 1230, nachdem er von Rochlitz aus das Umland südlich und westlich der Zschopau kolonisiert hatte, als Bollwerk gegen die nördlich und östlich angrenzenden reichsunmittelbaren Herrschaften Mildenstein und Schellenberg, eine Burganlage.
Die Burg wurde 1336 mit allem Zubehör an die Burggrafen von Meißen verpfändeten und später auch an diese verlehnten. Die Burggrafen von Meißen vergaben die Burg einige Jahre später an die Familie von Honsberg.
1426 fiel die burggräfliche Lehnshoheit wieder an die Markgrafen zurück. 1439 tauschten Apel von Vitzthum und Konrad von Stein ihre Besitzungen mit denen von Honsberg und wurden so die neue Inhaber von Burg und Herrschaft Lichtenwalde.
Im Verlauf des Sächsischen Bruderkrieges 1447 verloren sie die Herrschaft über Lichtenwalde wieder.
1447 bis 1561 war das aus Thüringen stammendes altes Adelsgeschlecht der von Harras, Besitzer von Burg und Herrschaft Lichtenwalde. 1447 wurde Hermann von Harras mit Lichtenwalde belehnt. 
Nach dem Tod seiner Mutter Ilse übernahm 1474 Dietrich von Harras zusammen mit drei Brüdern die Burg Lichtenwalde.
Nach Dietrich von Harras Tod ging die Herrschaft Lichtenwalde an seinen Sohn Georg II. von Harras, dann an Eustachius von Harras, der die alte Burg 1550 zu einem Wohnschloss umbaute und 1561 ohne männliche Erben starb. Die Herrschaft Lichtenwalde fiel zurück an das Kurhaus Sachsen und die Herrschaft Lichtenwalde wurde in ein landesherrliches Amt verwandelt.
1694 erwarb die Familie von Bünau Lichtenwalde im Austausch gegen Pillnitz bei Dresden. Kurfürst Johann Georg IV. wollte Pillnitz seiner Mätresse Magdalena Sibylla von Neitschütz schenken.
1719 ersteigerte Jakob Heinrich Graf von Flemming den verschuldeten Besitz derer von Bünau und verkaufte ihn 1722 an Christoph Heinrich Reichsgraf von Watzdorf. 
Heinrich Reichsgraf von Watzdorf ließ die Reste der alten Burg, des Harrasschen Schlosses abreißen und ein großes Barockschloss an dieser Stelle errichtete. Sein Sohn Friedrich Carl von Watzdorf ließ ab 1730 um das Barockschloss einen weitläufigen Park anlegen.
Als Watzdorf ohne Nachkommen starb, gelangte Lichtenwalde 1764 in den Besitz seiner Witwe, Henriette Sophia, geborene Gräfin Vitzthum von Eckstädt. Die Grafen Vitzthum von Eckstädt blieben bis zur Enteignung im Jahre 1945 Schlossherren auf Lichtenwalde.
Beim Großbrand in der Walpurgisnacht 1905 wurden Dach und Obergeschoss vernichtete und das Bauwerk schwer beschädigt.
Schlossherr Friedrich Graf Vitzthum von Eckstädt ließ bis 1908 das Schloss durch den Dresdner Hofbaumeister Gustav Fröhlich weitgehend originalgetreu wieder aufbauen.
Im Juli 1945 beschlagnahmte die Rote Armee das Schloss Lichtenwalde und wies die letzte Schlossherrin Sibylle Gräfin Vitzthum von Eckstädt, die mehrere Flüchtlingsfamilien aufgenommen hatte, aus dem Haus. Während die alte Dame bis zu ihrem Tode bei Freunden im Dorf Lichtenwalde wohnte, wurde das Schloss ausgeplündert. Nach Abzug der Militärs im Jahre 1946 waren Mobiliar, Porzellan- und Gemäldesammlung der Familie Vitzthum nicht mehr vorhanden.
Schloss Lichtenwalde wurde verstaatlicht, ab 1948 als Kurheim und danach als Tbc-Heilstätte genutzt. 1972 wurde im Schloss Lichtenwalde eine Bildungseinrichtung des staatlichen Gesundheitswesens der DDR eingerichtet. 1990 ging Schloss Lichtenwalde in den Besitz des Freistaates Sachsen über, der die Liegenschaft bis 1995 als Bildungszentrum des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales nutzte. Nach dem Umzug der Schule in das neu errichtete Bildungszentrum in Niederbobritzsch stand das Schloss leer.
Ab 1999 nutzte die Liegenschaftsverwaltung des Landesamtes für Finanzen das Schloss Lichtenwalde für museale Zwecke.
Quellenangaben:
Wikipedia, die freien Enzyklopädie,
Informationsblätter Schloß Lichtenwalde und der Gemeinde Lichtenwalde,
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