| Hotel & Restaurant WALDHAUS Fam. Klesz 01896 - Pulsnitz Dresdner Str. 55 Voranmeldung + Reservierung Advance notification + reservation via Tel/Fax.: 035955 73912 |
15 Minuten vom Hotel Waldhaus nach Dresden zur Frauenkirche, Semperoper, Dresdner Zwinger (Autobahn A4) Übernachtungsrabatt: Jede 11. Übernachtung* ist kostenlos. Speisenrabatt: Jedes 11. Essen* ist kostenlos. (* pro Person) täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr, Samstag 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet |
Prebischtor
Ausflug zum Prebischtor:
Vom Hotel WALDHAUS die Dresdener Straße / Pulsnitzer Straße in südliche Richtung über Großröhrsdorf, Seeligstadt, Fischbach, Rennersdorf, Stolpen, vor Döbra nach links Richtung Stürza. Zwischen Stürza und Heeselicht rechts nach Hohburkersdorf. Die Kaiserstrasse vorbei am Aussichtspunkt Hohburkersdorfer Rundblick über Waltersdorf, Porschdorf nach Bad Schandau. Von Bad Schandau an der Elbe entlang über Postelwitz, vorbei an den Postelwitzer Steinbrüchen zum Grenzübergang Schmilka. Von Schmilka etwa 2 km weiter bis Hrensko / Herrnskretschen (bewachte Parkplätze 1 EUR/Stunde). In Hrensko befindet sich ein Informationspunkt der Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz.
Oder weiter zum Parkplatz in Mezní Louka - Rainwiese fahren.
Parkgebühr Mezní Louka im Sommer 2005 auch 1 EU/Stunde.
Das Prebischtor - Pravèická brána
in der böhmischen Schweiz ist mit einer Spannweite von 26,5 Meter, lichte Höhe 16 Meter, 8 Meter Breite und 3 Meter Torbogenstärke die größte natürliche Sandsteinbrücke in Europa.
Das Prebischtor ist ab Hrensko über einen 5 km langen Weg mit z.T. steilem Aufstieg zu erreichen.
Ab Hrensko dem rotem Touristenzeichen, entlang der Strasse folgen, nach 1,5 km an der Kreuzung Dreikönigsquelle nach links in steinigen Waldweg abbiegen, der nach 2,5 km ordentlich bergauf, zum Prebischtor führt.
Laut Meinholds Führer wurde dieser Weg 1919 in 1 1/4 Stunden gewandert. 240
Oder die Strasse von Hrensko / Herrnskretschen bergauf bis zum Parkplatz in Mezní Louka - Rainwiese fahren.
Entlang der Strasse ist Parkverbot!
Ab Mezní Louka - Rainwiese dem rotem Touristenzeichen den Gabrielensteig entlang 6,5 km durch den Wald dem gut ausgebauten Wanderweg mit kleinen Steigungen bis zum Prebischtor folgen.
Auf dem Gabrielen-Steig am Fuß der Sandsteinwand zwischen Jägerhorn und Beckstein. Nach der scharfen Ecke des Beckstein bietet sich dem Wanderer der Ausblick auf den kegeligen Zuckerhut, um den Zuckerhut weitergehen,
steht unterhalb des Prebischtors das 1881 gebautes Berghotel.
Gelände und Plattform um des Prebischtores ist seit 1999 im Besitz einer holländischen Firma die für die Plattform ein Eintrittsgeld verlangt.
Vom Kreuzstein bietet sich ein schöner Blick auf das Prebischtor und über die Felsenwelt der Böhmischen Schweiz bis zum Schneeberg, zum Rosenberg und zu den Zschirnsteinen.
Bei zügigem wandern ist man in 3 Stunden wieder am Parkplatz,
entspricht 90 Kronen / 3 EURO Parkgebühr.
Geschichte des Prebischtores
Mesozoikum - im Meer der Kreidezeit lagern sich mehrere hundert Meter starke Sedimentschichten mit Sand ab.
...einige Millionen Jahre später - die Erosion modeliert aus den kompakten Sandsteintafeln langsam Fugen und die Schluchten, bis die allein stehenden Türme und Felsen der sächsischen und böhmischen Schweiz übrig bleiben.
1410 das grosse Thor wird bei einer Grenzbegehung erstmals erwähnt
1451. das grosse Thor ist Grenzmarke zwischen der Herrnschaft der Berka von Duba auf Schloss Wildenstein und den Wartenbergern. Die Grenze verläuft vom Grossen Thore bis zur Mündung des Kamnitzbaches in die Elbe.
1492 die Grenze erhält den heutigen Verlauf, das Tor liegt nun ganz auf böhmischem Gebiet.
1722 das Forstortsverzeichnis aus dem Urbarium erwähnt "Das Thor" und die nächstgelegenen Flurnamen Prebischgrund und Prebischgrundwand.
1776 der schweizer Maler Adrian Zinng und der Stecher Anton Graff arbeiten an der Rekonstruktion der dresdner Galerie und machen in Ihrer Freizeit Ausflüge zur Sächsisch -Böhmischen Grenze
Adrian Zinng und Anton Graff lehnen später die Rückreise in die Schweiz ab, da sie ihre Schweiz hier gefunden haben.
1785 die Namensgebung wird für die "Sächsische Schweiz" und später für die "Böhmische Schweiz" übernommen.
1800 das Felsentor wird vermehrt von Naturfreunden besucht.
1804 der Kupferstich in Götzingers Reisebeschreibung nennt sich "Das Thor am Prebischgrunde", im Text von Götzingers Reisebeschreibung wird schon vom Prebischtor gesprochen.
1826 am Prebischtor wird ein Wirtshaus errichtet.
1881 Fürst Edmund von Clary-Aldringen (geb.1813 gest.1894) lässt an Stelle des Wirtshauses das Hotel Falkennest - Sokolí hnízdo, von italienischen Arbeitern bauen (Bauzeit - 1 Jahr).
1826 die Schönheit des Tetschener Sandsteines wird im ersten Reiseführer von Thuns beschrieben.
1832 Rudolf Kinský beginnt mit dem touristischen erschließen des Gebiet von Jetřichovice durch den bau von Wegen und Brücken.
1864 der fürstliche Waldadjunkt Ferdinand Náhlík von Rynartice gibt einen Reiseführer über den Kinský gehörenden Teil der Böhmischen Schweiz - České Švýcarsko heraus.
1884 die Firma Gustav Kreiblich in Hřensko verkauft der Ansichtskarten mit Fotos von Hřensko.
1879 nach dem Vorbild des Alpenvereins werden in Vysoká Lípa und Hřensko die Gruppen des Gebirgsvereins für die Böhmische Schweiz gegründet. An der Spitze des Gebirgsvereins Hřensko steht Fürst Anton Clary.
Die böhmischen Gebirgsvereine erbauen die Wege, Banken, Laufbrücke, Hütten, Aussichtstürme, erschließen die Klammen, markieren die Touristenwege durch die Böhmische Schweiz, gegeben Werbe- und Lehrdrucksschiften heraus und organisieren Treffen und Ausflüge.
1910 erscheint die 10. Auflage Meinholds Führer 240 durch die Sächsisch-Böhmische Schweiz und die angrenzenden Gebiete mit zahlreichen Spezialkarten, Wegekärtchen, Aussichtsskizzen und einer Touristen Karte der sächsischen Schweiz.
1963 das nach dem Einsiedler Prebisch benannte Prebischtor wird unter Denkmalschutz gestellt.
1982 musste die Felsenbrücke des Prebischtores wegen der starken Erosion für den Besucherverkehr gesperrt werden.
Von Herrnskretschen (Hrensko) nach dem Prebischtore (1 1/4 St.) 240
Herrnskretschen liegt auf dem rechten Elbufer. Zehn Minuten von der sächsischen Grenze entfernt, an der tiefsten Stelle Böhmens: unter 112,5 m Elbspiegel. Der Name Herrnskretschen ist slavisch und bedeutet Grenzwirtshaus.
Das Dorf Hrensko (700 Einwohner) zieht sich lang im Tal der wasserreichen Kamnitz hin, die hier in die Elbe mündet.
Malerische Holzhäuser, am Schulhause Hochwassermarken vom 7. September 1890 und einer Tafel zur Erinnerung an das sechzigjährige Regierungjubiläum FranzJosef I. 1848 - 1908.
Links an der Straße, dicht hinter der Kirche stilvoll die Statue des Nepomuk, des Schutzheiligen von Böhmen, vom Jahre 1756.
Am Herrenhaus, dem Fürsten Clary-Aldringen gehörig, ein reizvoller Blick auf das Elbtal.
Nach zehn Minuten biegt die Straße nach links in denen Bielgrund ein (rechts die Forstbrücke).
Vorbei an romantisch gelegenen und stilvoll gebauten Mahl und Brettmühlen (Niedermahlmühle, Obermahlmühle und die fürstlich Claryschen Brettmühlen Nr. 1 bis 4).
Dicht vor der Brettmühlen Nr. 3 rechts hart an der Straße im Felsen die Hälfte eines Riesentopfes, eine regelmäßige, kreisförmige Vertiefungen, die ihre Entstehung einen ehemals während der Eiszeit hier bestandenen Wasserfalle verdankt.
Weiter Links an der Straße der Jungfernquell, ein klareres Bassin, auf dessen Grunde Wasser aus einer Anzahl trichterförmiger Öffnungen hervorquillt und ein fortwährendes aufwallen des feinen Treibsandes verursacht.
Nach 1/2 Stunde vor dem Dreikönigsquell von der Straße links ab den Pelagiesteig, anmutiger Promenadenweg, noch sechs Minuten den etwas steileren aber bedeutend kürzeren Weg rechts ab, am Olgasturz der Stelle an welcher die Gräfin Olga von Schotek vom Pferde stürzte (glücklicherweise ohne Schaden zu nehmen), und der Robilanttenterasse vorüber, empor zum Prebischtore (1/2 Stunde).
Quellen:
240 Herrnskretschen...
aus Meinholds Führer durch die Sächsisch-Böhmische Schweiz und die angrenzenden Gebiete
bearbeitet von TH. Schäfer.
Mit zahlreichen Spezialkarten, Wegekärtchen, Aussichtsskizzen und einer Touristen Karte der sächsischen Schweiz
10. Auflage und 5. Auflage
Druck und Verlag C. C. Meinholds und Söhne
Dresden-A
Königliche Hofbuchdruckerei-Steindruckerei-Verlagsanstalt
Dresden, August 1910
Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen fast 100 Jahren, durch den 1. und 2. Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Voranmeldung + Reservierung bitte per Tel/Fax.: 035955 73912
Advance notification + reservation please via Tel/ Fax.: 035955 73912
Übernachtungsrabatt - jede 11. Übernachtung pro Person ist kostenlos
Speisenrabatt - jedes 11. Essen pro Person ist kostenlos
Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig
Pulsnitz - Lausitz 20.09.2005 23:05:13 Uhr