Hotel Waldhaus Pulsnitz

Restaurant & Hotel - Der Balkon von Pulsnitz

Hotel Waldhaus - Oybin Burg Kloster Bergkirche Kurort Luftkurort
Hotel Waldhaus Pulsnitz

Lausitz-Hotel-WALDHAUS
Fam. Klesz
01896 - Pulsnitz
Dresdner Str. 55
Voranmeldung + Reservierung
Advance notification + reservation 
via Tel/Fax.: 035955 73912

Ausflug nach Oybin bei Zittau
im Zittauer Gebirge in der Lausitz


Vom Hotel WALDHAUS nach recht, der Dresdner Straße folgen, Pulsnitz durchqueren, über Ohorn, Bretnig-Hauswalde, Rammenau nach Bischofswerda. Ab Bischofswerda auf der B98 über Neukirch, Steinigtwolmsdorf, Oppach, Neusalza-Spremberg, Ebersbach, Eibau, Oderwitz (Abzweig nach Großschönau), Zittau, Olbersdorf nach Oybin.

Der Oybin.
Aus dem Führer durch das Zittauer Gebirge von Fritz Günter

Der Glanzpunkt des Zittauer Gebirges ist der Berg Oybin. Das verdankt er seiner prächtigen Ruine. Die altehrwürdigen Trümmer einstiger Größe stammen teils von einer Burg, teils von einem Kloster.

1. Geschichte der Burg.
Bereits im Jahre 1256 wird die Burg auf dem Oybin erwähnt. Es soll zuerst ein festes Haus auf dem Gipfel gestanden haben zum Schutze der Handelsstraße, die von Zittau nach Böhmisch-Leipa führte, die ja heute noch erhalten ist.
Es ist aber sehr wohl möglich, dass diese Angabe auch auf den Schuppenberg bezogen werden kann. Jedenfalls hat sich aber irgendeine Befestigung auf dem Oybin befunden. Von 1278 bis 1283 war die Burg. Das Pfandlehen des Markgrafen Otto von Brandenburg, der sie von den Herren von Leipa übernommen hatte. 1283 hob Rudolf von Habsburg die Verpfändung auf, so das die Burg wieder an die früheren Besitzer fiel, eben an die Herrschaft Leipa. Diese ließ in der Zeit von 1312 bis 1316 die Nord erbauen an Stelle der früheren Befestigung des alten Schutzhauses. Auch eine Ringmauer wurde erbaut und ein Bergfried. Die Dienstleute der Leipaer sollen aber arge Bedrückung verübt haben, wohl verständlich, denn der Grundherr war ja zwei Tagereisen weit weg von ihnen. Um den Klagen ein Ende zu bereiten, musste die Burg abgetreten werden an Heinrich von Jauer, der sie der Obhut des Herren von Radeberg aus Görlitz übergab. Diese Unterbesitzer nahmen den Beinamen an " von Oybin". Erneut kamen aber Klagen wegen der Unsicherheit der Leipaer Straße und besonders wegen der räuberischen Überfälle der Oybiner Besatzung. Das Aufgebot Johanns von Michelsberg ging entschlossenen vor und er stieg die Burg in den eiskalten Novembertagen des Jahres 1343. Karl IV., seit 1346 Kaiser, wollte für immer Ordnung schaffen und zog mit einem Heere vor Oybin. Daraus kann man schließen, dass der Michelsberger selbst wohl andere Absichten hatte als Ruhe und Sicherheit herzustellen. Die Eroberung durch den Kaiser scheint im Jahre 1348 erfolgt zu sein, ohne dass jedoch die Burg ernsten Schaden erlitt. Durch den Tod des Herzogs von Jauer kaum die Burg an die Krone Böhmens, also an den Kaiser. Er hatte bereits früher angeordnet, dass ihm für die Zeit seiner Besuche ein Haus errichtet würde. So entstand 1364 das "Kaiserhaus". Der Kaiser war von der Lage so entzückt, dass er das nachahmen wollte, was er bei vielen Reisen gesehen hatte: die Burg sollte durch eine Kirche verschönt werden. Der Freundschaft des Kaisers mit Petrarca ist es wohl zuzuschreiben, dass hierbei Burg und Kloster von Vaucluse bei Avignon als Vorbild dienten. So wurde 1366 mit dem Bau einer Kirche begonnen, die der Kaiser 1369 den Cölestinern schenkte, doch behielt er die Burg sich und seinen Nachkommen vor. So sehr es ihn auch zum Oybin zog, recht genießen konnte er diese Lieblingsschöpfung nicht, denn verbürgt ist nur, dass er in einer einzigen Nacht auf dem Oybin weilte, im Jahre 1369, als der sich von dem Fortschreiten des Baues überzeugen wollte.
1546 zogen die Mönche ab und nun gab es noch ein zweites, aber kurzes Bestehen der Burg.
1547 verpfändete Kaiser Ferdinand I. den Berg samt allen Gütern an den Landvogt Zdislav Berka von Duba auf Reichstadt. Dieser übertrug die Verwaltung seinem Amtmann Kaspar von Gersdorf, später an Sigmund von Debschitz. Dessen Bruder Peter starb hier und wurde 1550 auf dem Bergfriedhof begraben. Sein Grabmal ist noch erhalten. Nach dem hinscheiden Sigmunds, als zudem auch der Pachtvertrag mit den Berkas zu Ende gegangen war, fiel der Besitz wieder an den Kaiser.
Seit 1553 betreute Jakob von Hag die nun wieder kaiserliche Burg. Er ließ sie in Verteidigungszustand setzen, war doch wegen der harten Bestrafung der Stadt Zittau durch den Kaiser die Lage bedrohlich.
1556 übergab der Kaiser den Oybin der Stadt Zittau als Pfand. Die Pachtsumme musste an die Prager Jesuiten bezahlt werden. Im gleichen Jahre erhielt Benno von Salza die Burg auf Lebenszeit als Lehen. 1563 folgte als Pfandinhaber nach Salzas Tode Hermann Igel von Hartenreuth. Nach seinem Rücktritt 1574 kauft die Stadt Zittau den Berg mit allen Anlagen um 91.000 Taler.
1577 richtet ein Blitzschlag großen Schaden an und 1681 vermehrt ein Felssturz die Verwüstung. Durch eine Spielerei mit ihrem Kriegszeug verursachten die Schweden 1707 einen schlimmen Brand. Nicht unbedeutender Schaden in der Nähe des Kreuzganges wurde 1803 verursacht durch Sprengungen zur Erstellung von Bausteinen. Von Jahr zu Jahr nahm der Verfall zu, bis endlich die Stadt Zittau und der Sächsische Heimatschutz eingegriffen, und diesen erfolgreichen Bemühungen verdanken die Ruinen ihr Fortbestehen.

Quellenangaben:
Führer durch das Zittauer Gebirge
von Fritz Günter
Verlag Werner Klotz Zittau
Seite 22 bis Seite 24


Weitere Reisetips und Ausflugsziele in Sachsen, Lausitz und Spreewald

Frühstück im Waldhaus - Bitte informieren Sie sich in unserer aktuellen Speisekarte! ... Frühstückskarte: Kräuterrührei mit Pilzen und Toast, Spiegelei mit Schinkenspeck, Butter, Brot, Omelett mit feinem Würzfleisch gefüllt, 1 Doppelsemmel, 2 Scheiben Brot, 20g Butter, 1 gekochtes Ei, Portion Salami, Portion Frühstücksschinken, Portion gemischter Käse, Portion Marmelade oder Honig, Getränke bestellen Sie bitte nach Karte. Haben Sie spezielle Wünsche – teilen Sie diese bitte unserem Personal mit. Wir werden uns bemühen diese zu erfüllen. Kaffee - 1 Tasse frisch gemahlener Bohnenkaffee komplett, 1 Kännchen Bohnenkaffee komplett, 1 Tasse Trinkschokolade, 1 Tasse Cappuccino, 1 Tasse Espresso, 1 Tasse Moccaccino "Waldhaus" mit Eierlikör und Sahnehaube, Tee - 1 Tasse Schwarzer Tee nach Angebot: Friesenmischung, Ceylon, Darjeling, Assam - Englische Mischung - 1 Tasse Grüner Tee, 1 Tasse Pfefferminztee, 1 Tasse Kamillentee, 1 Tasse Hagebuttentee, 1 Tasse Früchtetee, 1 Tasse Kräutertee, Heißes für kalte Tage - 1 Glas kräftiger Glühwein, bei uns hergestellt, 1 Glas Jägertee, 1 Glas Russische Schokolade mit Rum, 1 Glas Grog, 1 Glas Heiße Zitrone
Messe Dresden - Messegelände alter Schlachthof Dresden ... Das Dresdner Messegelände ehemals Vieh- und Schlachthof Dresden, von 1906 bis 1913 nach Plänen von Stadtbaurat Hans Erlwein im Altstädter Elbbogen, zwischen Marienbrücke und dem Elbhafen/Alberthafen in Friedrichstadt, auf dem Schwemmfächer der Weißeritz geschaffen. Bis zum 18. Jahrhundert war das Ostragehege kurfürstliches Jagdgebiet und Wildpark. Die Weißeritz mündete damals an Eisenbahnbrücke neben der Marienbrücke in die Elbe.
Märzenbecherwiesen im Polenztal - Restaurant und Hotel Waldhaus ... Das obere Polenztal / Naturschutzgebiet Polenztal ist das größten natürliche Vorkommen wildwachsender Märzenbecher in Deutschland. Die Märzenbecherwiesen nahe der Bockmühle bei Cunnersdorf im Polenztal sind jedes Frühjahr ein lohnendes und sehenswertes Ausflugsziel. Rechts vom Polenztal der Ziegenrücken und links unten der Brand und die westlich von Waitzdorf in den Sandstein geschnittene Felsenklamm des Tiefen Grundes. Am Felsmassiv der Ochel zwischen der Frinztalmühle und dem Gluto vereinigt sich die Polenz nach ca. 30 Kilometern mit der Sebnitz bei Porschdorf zum Lachsbach.
Uhrenmuseum Glashütte ... Das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte - eine Zeitreise von den Anfängen der sächsischen Uhrenfertigung im Jahr 1845 bis Heute - zeigt die Geschichte der Uhrmacherei und Informationen zu berühmten Uhrmachermeistern wie Julius Assmann, Moritz Großmann und Alfred Helwig. Ausgewählte historische Armbanduhren, Taschenuhren und Pendeluhren werden im Uhrenmuseum Glashütte ausgestellt.
Schloss Moritzburg und Sächsisches Landgestüt Moritzburg ... Herzog und Kurfürst Moritz von Sachsen liess im teich- und jagdwirtschaftlichen Revier eine fürstliche Jagdburg, die Dianenburg, später Moritzburg genannt errichten. Kurfürst Friedrich August I. genannt August der Starke lies aus der alten Burg das von den Moritzburger Teichen umgebene barocke Jagdlustschloß bauen. Im 1828 gegründeten Sächsischen Landgestüt Moritzburg findet jedes Jahr im September die Hengstparade Moritzburg als Leistungsschau der sächsischen und thüringischen Pferdezucht statt.
Schloss und Park Königshain, Rittergut, Wasserburg, Kavalierhaus, Orangerie, Herrenhaus, Friedhof, Soldatengräber ... Das barocke Schloss Königshain besteht aus Wohnturm, Wasserburg, Kavalierhaus, Herrenhaus sowie mehreren Wirtschaftsgebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Königshainer Park errichte die Witwe Schachmann einen großen, noch heute erhaltenen "Stein als Denkmal zärtlicher, dankbarer Liebe". Nach Jahren gelangten Schloss und Rittergut
Ausflug nach Königsbrück über Kamenz, Panschwitz-Kuckau ... In der Laußnitzer Heide, zwischen Ottendorf-Okrilla und Königsbrück, das Wolfsdenkmal mit Inschrift das am 11. November 1740 "auff Laussnitzer Refier" auf allerhöchsten Befehl vom Grenzschützen Johann Christoph Schwartze der letzte sächsische Wolf geschossen wurde. Rundgang durch

Hotel & Restaurant WALDHAUS in Pulsnitz

Voranmeldung + Reservierung bitte per Tel/Fax.: 035955 73912
Advance notification + reservation please via Tel/ Fax.: 035955 73912

Übernachtungsrabatt - jede 11. Übernachtung pro Person ist kostenlos
Speisenrabatt - jedes 11. Essen pro Person ist kostenlos

Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig

Pulsnitz - Lausitz 23.03.2010 11:56:49 Uhr